Frühjahrs-Blütenhonig (flüssig)
Für diesen Honig sammeln die Bienen im Frühjahr den Nektar verschiedener Blühpflanzen. Er zeichnet sich durch seinen besonders fruchtigen Geschmack aus. Dieser frühe Honig behält seine flüssige Konsistenz nur für einen begrenzten Zeitraum. Je nach aktueller Zusammensetzung der Blütenarten und abhängig von den Lagerungsverhältnissen kristallisiert der Honig früher oder später, was jedoch keinen Qualitätsverlust darstellt.
Rapsblütenhonig (cremig)
Auch dieser Honig ist einer der ersten Honige der Saison. Der sehr hohe Rapsblütenanteil
bestimmt seine sehr helle Farbe. Dieser Honig ist besonders wegen seines milden Geschmacks gerade bei Kindern sehr beliebt. Da er sehr schnell kristallisiert, wird er als cremiger Honig angeboten. In dieser cremigen Form bleibt er auch bei längerer Lagerung unverändert.
Blütenhonig (cremig)
Diesen Honig erstellen die Bienen aus dem Nektar von im Frühsommer blühenden Pflanzen. Es handelt sich oft um eine Vielzahl unterschiedlicher Blüten, aus deren Nektar dieser Honig entsteht. Seine Farbe ist goldgelb. Da auch dieser Honig spätestens nach ein paar Wochen kristallisieren würde, wird er ebenfalls nur als cremiger Honig bereitgestellt.
Wald- und Blütenhonig (flüssig)
Dieser Honig wird im Sommer geerntet. Im Vergleich zum Waldhonig besitzt dieser Honig neben seinem Hauptbestandteil, dem Blatthonig, noch einen gewissen Anteil an Blütenhonig. Er zeichnet sich durch einen kräftigen Geschmack aus und wird als Flüssighonig angeboten. Er kristallisiert nur langsam bzw. erst nach mehreren Wochen Lagerung.
Waldhonig (flüssig)
Beim Waldhonig dominiert der Blatthoniganteil. Er ist beliebt für seinen ausgeprägten und kräftigen Geschmack. Dieser Honig kristallisiert nicht bzw. nur geringfügig, weshalb er seine flüssige Konsistenz über mehrere Monate oder gar Jahre beibehält. Je höher sein Blatthoniganteil, um so dunkler ist seine Farbe und um so intensiver ist sein Geschmack.
Garantiert von lokalen Bienen
Der Honig stammt ausschließlich aus der eigenen Imkerei. Die beiden Bienenstandorte befinden sich in der unmittelbaren Umgebung.
Unverfälscht
Gemäß Honigverordnung dürfen dem Honig weder andere Stoffe zugefügt noch dürfen Inhaltsstoffe entzogen werden. Meine Honige werden darüber hinaus auch nicht mit unterschiedlichen Sorten und Gebinden vermischt. Das bedeutet auch, dass die Honige der einzelnen Abfüllungen sich voneinander in Geschmack, Farbe und Konsistenz unterscheiden können.
Schonend verarbeitet
Soweit erforderlich, wird der Honig nach erfolgter Lagerung zur erneuten Verflüssigung für nur kurze Zeit und bis auf maximal 40°C erhitzt.
Cremig oder klar
Honige können unterschiedlich schnell kristallisieren. Die Kristallbildung ist eine natürliche Eigenschaft des Honigs. Sie hängt wesentlich von der Zusammensetzung der Zuckerarten Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker) ab. Blütenhonige verfügen über einen höheren Glukoseanteil als Honigtauhonig. Besonders ausgeprägt ist das bei Frühjahrshonigen, wie beispielsweise dem Rapsblütenhonig. Dieser kristallisiert (umgangssprachlich "verzuckert") bereits nach wenigen Tagen. Deswegen werden diese Honige als sogenannte "cremige" Honige angeboten. Cremigen Honig erzielt man, indem während des Kristallisationsprozesses durch Rühren die Kristallketten mechanisch aufgetrennt werden. Nach dieser Behandlung behält der Honig seine Konsistenz.